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Damit auch schwer betroffene Patienten den THERA-Trainer  täglich benutzen können, ist dieser mit einem elektrischen Aufrichtsystem ausgestattet. Im Rollstuhl wird ein Patientenhaltegurt um das Becken des Patienten gelegt und mit den Gurten des elektrischen Aufrichtsystems verbunden. Nun können Sie mit der Fernbedienung den Motor starten und der Patient wird sanft vertikalisiert, das heißt, in den THERA-Trainer gezogen.


Der THERA-Trainer verfügt über Knie- und Beckenpelotten. Die Pelotten können ganz individuell an den Patienten angepasst werden. Selbstverständlich sind die Knie- und Beckenpelotten des THERA-Trainers balo weich gepolstert.

Wenn es um Variabilität geht, ist z.B. der THERA-Trainer unschlagbar. Mit ihm lassen sich Füße, Beine und Becken in nahezu jeder Position einzeln oder gemeinsam sichern – je nach Therapieziel und je nach Patient.

Damit entspricht der THERA-Trainer balo ideal den Bedürfnissen schwer und schwerst betroffener Patienten (auch Wachkomapatienten). Die Austattungsvariante enthält:

  • Fahrbarer Halter für Bedien- und Anzeigeeinheit

  • Tischeinheit mit Bauchpolster

  • Handläufe

  • Knie- und Beckenpelotten

  • Elektrisches Aufrichtsystem

  • Patientenhaltegurt mit Beinschlaufen und Boden

  • Balance-Einheit

  • Vorderfuß- und Fersenschnellsicherung

  • Trittflächenverlängerung
     

    Therapieziele

  • Becken- und Rumpfstabilität
    Ausreichende Becken- und Rumpfstabilität sind Grundvoraussetzungen dafür, sich im Schwerkraftfeld bewegen zu können, ohne ist freies Stehen und Gehen nicht möglich. Ein wichtiges Therapieziel ist deshalb, in einer fallsicheren Umgebung die Rumpf- und Beckenmuskulatur repetitiv und individuell an der Belastungsgrenze des Patienten zu trainieren und zu stärken.
  • Gleichgewicht
    Beim Gehen spielen neben der Quantität vor allem die Qualität und Sicherheit eine herausragende Rolle. Viele Nutzer von Rollstühlen, Rollatoren oder Gehstöcken können zwar noch eine gewisse Strecke gehen, die Sturzgefahr ist allerdings sehr hoch. Die Folgen davon sind oft lange und teure Krankenhausaufenthalte und danach eine eingeschränkte oder fehlende Selbständigkeit. Vor diesem Hintergrund kommt dem Training des Gleichgewichts eine elementare Bedeutung zu.
  • Beweglichkeit / Tonusregulation
    Langes statisches Liegen und Sitzen führt zu erhöhtem Flexionstonus der Muskulatur und damit zwangsläufig zu Verkürzungen des Muskel- und Sehnenapparates. Ohne ausreichende Beweglichkeit in Sprunggelenk, Hüfte und Knie ist kein sicheres Stehen und normales Gehen möglich. Regelmäßiges aufrechtes und dynamisches Stehen ist die Voraussetzung für den Erhalt ausreichender Hüft- und Kniegelenksextension. Außerdem ist Stehen die beste Spitzfußprophylaxe.
  • Kreislauf, Stoffwechsel und Atmung
    Regelmäßiges Stehen stabilisiert den Kreislauf und steigert damit die Belastbarkeit. Blutdruck und Atmung werden durch das Stehen positiv beeinflusst. Dies hat eine hohe Bedeutung – insbesondere für schwer betroffene Patienten. Stehen dient auch der Osteoporose-Prophylaxe.
Bei jedem Menschen,insbesondere aber bei Rollstuhlfahrern,hat Stehen und Gehen höchste
Priorität-und das nicht ohne Grund.Aus therapeutischer Sicht kann das Stehen nie hoch genug bewertet
werden.
Sicheres Stehen und Gleichgewicht bilden die Grundlage für das Gehen.
Unser Balance Trainer ist für sturzgefährdete Menschen ebenso wie für Rollstuhlfahrer und
Wachkomapatienten geeignet.

Dynamisches Trainieren in die Vertikalen ist die "Königsklasse" für jeden Patienten.

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Quelle :Thera Trainer